Gipsplatten / Gipsfaserplatten in grosser Auswahl

Im Bereich des Innenausbaus spielen Gipsplatten und Gipsfaserplatten eine besondere Rolle, wenn es um die Herstellung von „leichten Trennwänden“ ohne tragende Funktion geht. Insbesondere, wenn in einem Gebäude noch nachträglich Wände gezogen werden sollen, etwa beim Dachboden-Ausbau, eignen sich die leichten Trockenbauwände aus verschiedenen Gründen. Sie lassen sich schnell, sauber und vergleichsweise einfach installieren. Klassisch ist bei Trockenbauwänden die Kombination aus einem Ständerwerk, das aus Holz oder Metall bestehen kann, und den Wandkonstruktionen aus Gips- bzw. Gipsfaserplatten (auch OSB-Platten eignen sich für leichte Trennwände). Die Hauptvarianten sind Gipskartonplatten wie die ursprüngliche Rigips-Platte, welche von einem stabilisierenden Kartonmantel umgeben ist, und die sogenannte Gipsfaserplatte, welche ihre Stabilität durch ihren Zellulose-Faseranteil von knapp 20 % bekommt. Ein bekannter Name ist bei Gipsfaserplatten Fermacell, doch auch andere Hersteller wie z.B. Knauf bieten hochwertige Gipsfaserplatten.

Top-Qualität für den Trockenbau von HolzLand Schweiz


Gipskartonplatten & Gipsfaserplatten

Bei uns erhalten Sie ein umfassendes Sortiment an Gipskartonplatten und/oder Gipsfaserplatten in den gängigen Ausführungen. Spezialausführungen (und davon gibt es viele!) können wir Ihnen kurzfristig besorgen: Putzträgerplatten, Gipsplatten für die Aussenwandbeplankung, Feuerschutzplatten, Schallschutzplatten, Feuchtraumplatten ... und vieles mehr.

Tipp: Erkundigen Sie sich über das genaue Lager- und Lieferprogramm zu Gips- und Gipsfaserplatten Ihres Schweizer HolzLand-Partners vor Ort!


Ständerwerke & Dämmung

Werden Gipsplatten als Trockenbauwände verarbeitet, geschieht dies im Zusammenspiel mit einem Ständerwerk, welches die Platten fixiert. Klassisch ist die Verwendung von Ständerwerken aus Metall bzw. Alublech, doch auch KVH eignet sich hervorragend. Bei uns erhalten Sie auch alles für die Integration von Türen in die Trockenbauwände. Empfehlenswert ist die Verwendung von aufeinander abgestimmten Produktsystemen, sodass alle Materialien inklusive Befestigungszubehör optimal zueinander passen! Wenn man eine erhöhte Dämmwirkung wünscht, kann man auch Verbundplatten inklusive Dämmung nutzen oder im Sandwich-Prinzip eine Dämmung zwischen den Gipsplatten integrieren, genau genommen im Zwischenraum der Ständerwerke. Spezielle Akustikplatten wiederum können eine besonders hohe Schalldämmung erzielen!

Fachberatung & Service

Setzen Sie auf die Kompetenz von Ihren HolzLand-Partnern in der Schweiz. Unsere erfahrenen Fachkräfte beraten Sie gerne zum optimalen Einsatz der Gipskarton- und Gipsfaserplatten, auch in Verbindung mit dem Holzbau. Geht es um die Lieferung, können Sie auf den hauseigenen Fuhrpark unserer Holzhändler setzen, welche die Ware gegen eine geringe Aufwandspauschale schnell und zuverlässig an den Bestimmungsort liefern.


FAQ Gipsplatten und Gipsfaserplatten

Was sind die Vorteile von Gipsplatten?

Eine Gipsplatte ist ein wohngesundes Ausbauprodukt, da sowohl natürlicher Gips (Kalziumsulfat) als auch der künstliche REA-Gips (ein Abfallprodukt aus Braunkohlekraftwerken) unbedenkliche Materialien sind und bei der Herstellung von Gipsplatten kein potenziell gesundheitsgefährdender Leim verwendet wird. Sowohl Gipskarton- als auch Gipsfaserplatten werden rein durch Hitze geformt. Sie können sogar positiv auf das Raumklima einwirken, da das poröse Gipsmaterial Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Da Gipsplatten Wasser in kristallin gebundener Form enthalten, bieten sie auch gute Eigenschaften für Brandschutzkonstruktionen. Im Brandfall wird Wasserdampf erzeugt, welcher die Konstruktion kühlt.

Sowohl Gipskarton- als auch Gipsfaserplatten eignen sich hervorragend für die Schaffung leichter Trennwände in Trockenbauweise. Vorteile: Die Materialien sind vom Gewicht her leicht zu transportieren. Es muss kein Mörtel unter Verwendung von Waser angerührt werden, keine Mauer verputzt – stattdessen ist ein sauberes „trockenes“ Arbeiten möglich (deshalb auch der Begriff „Trockenbau“).

Was sind die Vorteile von Gipsfaserplatten?

Die oben genannten Vorteile von Gipskartonplatten treffen im Wesentlichen auch auf Gipsfaserplatten zu: gute Brandschutzeigenschaften, wohngesunde Materialien. Durch die Zugabe von Zellulosefasern brauchen sie nicht die Kartonummantelung wie herkömmliche Gipsplatten für ihre Stabilität. Durch ihre höhere Rohdichte bieten sie dagegen eine bessere Schalldämmung, können in dünnerem Format hergestellt und sogar in Feuchträumen eingesetzt werden. Bei Gipskartonplatten ist letzteres nur bei speziellen imprägnierten Varianten möglich. Dafür benötigen Gipsfaserplatten aufgrund ihrer Härte spezielle Werkzeuge, um sie zu schneiden.

Worin unterscheiden sich Gipskarton- und Gipsfaserplatten?

Einige Unterscheidungen wurden bereits oben erwähnt: Feuchtraumeignung, höherer Schallschutz und dünnere Formate sowie höhere Härte, Biege- und Scherfestigkeit bei Gipsfaserplatten, aber auch ein grösserer Aufwand beim Zuschnitt. Ihre hohe Stabilität versetzt sie sogar in die Lage, beim Holztafel- und Holzrahmenbau sogar eine mittragende oder aussteifende Funktion zu übernehmen. In Gipsfaserplatten verarbeitete Dübel können erstaunliche Lasten bis zu 50 kg pro Dübel tragen. Insgesamt ist das Anwendungsspektrum breiter bei Gipsfaserplatten, allerdings kosten sie auch mehr als Gipsplatten. Deshalb ist es ratsam, diese nur zu verwenden, wenn deren Eigenschaften und Leistungswerte auch benötigt werden.

Informieren Sie sich auch zu unseren OSB-Platten – ebenfalls hervorragend geeignet zur Schaffung leichter Trennwände in Trockenbauweise!

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